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Mentalcoaching: Ängste erkennen und abbauen

Ursprünglich stammt die Methode aus der Sportpsychologie. Ein Mentalcoach unterstützt den Coachee unter anderem durch kognitive Methoden dabei, sein komplettes Potenzial auszuschöpfen, Stress abzubauen, Blockaden zu lösen und neue Perspektiven zu entdecken. Der Abbau von Blockaden wirkt sich entscheidend auf das Verhalten und den Erfolg in Beruf und Privatleben aus. Wie das Wort „mental“ bereits andeutet, geht es vor allem darum, sich der eigenen Denkweisen bewusst zu werden und neue positive Denkmuster zu entwickeln. Der Coach wendet motivationspsychologische Verfahren an, um Abläufe zu optimieren. Erkenntnisse aus der Neurologie und Stressforschung sowie Elemente aus dem Sport und der Mediation werden vereint.

Die Methoden, die in einem Mentalcoaching Anwendung finden, unterscheiden sich. Sie reichen von Strategien aus der Verhaltenstherapie bis hin zu Kinesiologie und Hypnosetechniken. Welche Art von Mentalcoaching geeignet ist, hängt entscheidend von der Ausgangslage und den Zielen ab.

Für wen und welche Situationen ist die Methode geeignet?

Es gibt Beratungen speziell für berufliche Situationen oder private Anliegen sowie für Gruppen und Einzelpersonen. Mögliche Anlässe für den Nutzen des Mentalcoachings sind schwierige Entscheidungen, ungelöste Konflikte und Ängste oder schlicht der Wunsch nach einer Veränderung. Konflikte in Berufs- oder Privatleben, Burn-out oder das Gefühl, nicht mehr weiterzukommen sind weitere Gründe, sich für ein Mentalcoaching zu entscheiden. Flugangst, Höhenangst und Spritzenangst sind Phobien bei denen oftmals ebenfalls Mentalcoaching angewendet wird. Ein weiteres großes Feld ist das Erreichen von Spitzenleistungen. Diese Spitzenleistungen können sich auf verschiedene Bereiche beziehen. Die eigene Höchstleistung kann bezogen sein auf den Spitzenmoment einer professionellen Karriere. Ein Moment oder eine Phase im Leben in der es wichtig ist, nervlich stabil zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren um auf den Punkt abzuliefern. Prüfungsangst, Lampenfieber, Wettkampfvorbereitung bei Sportlern sowie die Vorbereitung auf Vorträge sind weitere Anlässe für Mentales Coaching.

Was kann man mit der Methode erreichen?

Durch das Erlernen von Techniken zur Entspannung und Imaginationsübungen kann der Coachee sein Potential voll ausnutzen und seine Phobie oder Angst besiegen. Der Stress wird geringer, weniger Stresshormone werden ausgeschüttet und die eigenen Fähigkeiten nicht mehr blockiert. Gemeinsam mit dem Coach werden Methoden zur Fokussierung auf einen Punkt erlernt. Zu einem späteren Zeitpunkt kann der Coachee diese Methoden anwenden um in der passenden Situation einen kühlen Kopf zu bewahren oder eine bestimmte soziale Kompetenz abzurufen. So kann Erwartungsdruck von außen aber auch Druck von Innen abgewendet werden und negativer Stress wird von vornherein verhindert.

Wie läuft ein Mentalcoaching im Detail ab?

In der Regel nimmt ein Mentalcoaching 3-10 Sitzungen in Anspruch. Zu Beginn wird die aktuelle Situation ausführlich analysiert, um nachzuvollziehen, welche Faktoren den Stress produzieren. Stress muss nicht immer negativ sein. Nimmt er jedoch zu viel Raum ein, so kommt es zu unangenehmen psychischen und körperlichen Erscheinungen. Sind die Stresssituationen einmal verstanden, werden Techniken zur Stressreduktion erlernt. Dies können beispielweise Imaginationstechniken und Selbsthypnose sein. Außerdem erlernt der Coachee zur Zielfokussierung Trainingsmethoden aus dem Leistungssport.

Mit Hilfe dieser Techniken kann in kniffligen Situationen eine schnelle Selbstberuhigung herbeigeführt werden. Parallel dazu werden unbewusste Stärken und Schwächen analysiert und Stärken gefördert. Irrationale Glaubensansätze werden gemeinsam mit dem Coach bearbeitet und in positive Überzeugungen umformuliert. Dieses positive „Reframing“ kann in schwierigen Situationen dabei helfen, die eigene Leistung zu steigern und vor allem sich auf sich selbst und sein Können zu verlassen. Verschiedene Methoden unterstützen den Coachee dabei, Selbstsicherheit zu gewinnen und das eigene Selbstvertrauen zu steigern.