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7 Tricks, die jede Ihrer Konversationen verbessern

A caucasian man is speaking in a business meeting surrounded by colleagues listening to him. He uses his hands and seems convinced and focused.

Sowohl für Arbeitnehmer als auch für Führungskräfte, Unternehmer, Selbstständige & Co ist Kommunikation das A und O für Erfolg im Berufsleben. Wer seine Konversationen positiv gestalten und sich selbst optimal präsentieren kann, ergattert die besten Jobs, die beeindruckendsten Gehaltserhöhungen oder die lukrativsten Kunden und Investoren für sein Startup. Auch bei Ihrer beruflichen Kommunikation gilt: Übung macht den Meister! Wenden Sie daher folgende sieben Tricks an, um zukünftig jede Ihrer Konversationen zu verbessern, und ebnen Sie dadurch Ihren Weg zu mehr Erfolg im Job:

 

1. Jede Konversation lebt nicht nur vom Sprechen, sondern in erster Linie vom gegenseitigen Zuhören. Ein gutes Gespräch bewegt sich in der Balance zwischen zwei Personen auf Augenhöhe, die in etwa gleich viel Zeit der Konversation für sich in Anspruch nehmen und ihrem Gegenüber aufmerksam zuhören. Genau das haben heutzutage aber viele Menschen verlernt. Sie konzentrieren sich bereits während der Gesprächspartner seinen Standpunkt erläutert darauf, was sie als nächstes sagen möchten. Dadurch schwindet ihre Konzentration, das Gesagte verpufft und ihre Antwort ist eigentlich völlig zusammenhanglos. Wenn Sie wirklich gute Konversationen führen möchten, hören Sie also aufmerksam zu und antworten Sie konkret auf die Frage oder die gesagten Worte. Allein diese Maßnahme wird all Ihre sozialen Beziehungen – seien sie beruflicher oder privater Art – deutlich verbessern.

2. Legen Sie Ihr Smartphone weg und beenden Sie jedes Multitasking. Die Digitalisierung hat nämlich dazu geführt, dass viele Menschen während einem Gespräch abgelenkt sind. Sie checken ihre E-Mails auf dem Tablet, beantworten eine WhatsApp-Nachricht auf dem Smartphone oder schreiben während dem Telefonat ihre To-Do-Liste für den nächsten Arbeitstag. Dass auch das Ihrem aktiven Zuhören im Weg steht, liegt auf der Hand. Zudem wirkt Ihr Verhalten desinteressiert und respektlos. Vermeiden Sie daher sämtliche Ablenkungen und konzentrieren Sie sich ausschließlich auf die Konversation. Sie werden merken, wie deren Qualität merklich steigt.

3. Führen Sie Konversationen wieder von Angesicht zu Angesicht. Das Smartphone ist nicht immer nur Störenfried einer persönlichen Konversation, sondern mehr und mehr Menschen – vor allem die jüngeren Generationen – führen Gespräche mittlerweile sogar lieber über digitale Wege wie Messenger-Dienste als von Angesicht zu Angesicht. Doch kein Chat, Telefon & Co der Welt kann eine persönliche Konversation ersetzen. Körpersprache, Mimik, Gestik, Tonfall…zur menschlichen Interaktion gehört viel mehr als nur das Gesagte.

4. Seien Sie aufmerksam und vergessen Sie die Schauspielerei. Viele Tipps aus dem Bereich der Kommunikation lauten wie folgt: Sehen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen, lächeln Sie und nicken Sie in regelmäßigen Abständen. Auf gut Deutsch sollen Sie Ihrem Gegenüber also suggerieren, Sie würden diesem zuhören. Nur vielleicht sind Sie dann so darauf konzentriert, den Augenkontakt zu suchen und auszuloten, wann es Zeit für das nächste Nicken wird, dass die Konversation an Ihnen vorbeirauscht. Seien Sie stattdessen wahrhaft aufmerksam – und Sie können alle anderen Tipps vergessen. Sie sind schließlich kein Schauspieler. Wenn Ihre Aufmerksamkeit echt und nicht gespielt ist, wird Ihr Gesprächspartner das merken und positiv zur Kenntnis nehmen.

5. Konzentrieren Sie sich darauf, was Sie von Ihrem Gegenüber lernen können. Denn Sie können garantiert von jedem Menschen irgendetwas lernen und dadurch jede Konversation zu einer wertvollen machen, die über lapidaren Smalltalk hinausgeht. Gehen Sie also offen auf die Person zu. Hören sie sich ihre Meinungen, Überzeugungen und Argumente an und lassen Sie diese auf sich wirken. Versuchen Sie, diese nicht nur zu hören, sondern auch zu verstehen. Stellen Sie entsprechende Rückfragen. Auch, wenn Sie schlussendlich zu dem Ergebnis kommen sollten, dass Ihr Gegenüber in allen Belangen falsch liegt und Sie absolut nichts gemeinsam haben, werden Sie dennoch eine spannende und lehrreiche Konversation geführt haben.

6. Verwenden Sie die W-Fragen, um Ihr Gegenüber zum Erzählen anzuregen. Wer, wie, was, wann, wo, warum? Diese Wörter eignen sich hervorragend, um eine offene Frage einzuleiten. Dadurch bringen Sie die Konversation in Schwung und Ihren Gesprächspartner dazu, sich zu öffnen. Dies zieht Vertrauen und Sympathie nach sich. Wenn Sie hingegen Fragen stellen, die sich mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten lassen, kommt das Gespräch schneller ins Stocken und Ihr Gegenüber verschließt sich unter Umständen mit jeder Frage mehr. Die Konversation wird für alle Beteiligten unangenehm und ihr Ergebnis ist überschaubar. Versuchen Sie daher, fortan jede Frage zu einer W-Frage umzuformulieren.

7. Fassen Sie sich kurz – aber lang genug, um alles Wichtige gesagt zu haben. Eine gute Konversation lässt sich nicht an der Länge messen. Sie können nach zehn Minuten inspirierter und klüger sein als zuvor oder nach eineinhalb Stunden gelangweilt und mit den Gedanken bereits beim Abendessen. Aktives Zuhören und Verstehen ist für Menschen unglaublich anstrengend. Also machen Sie es Ihrem Gegenüber so einfach wie möglich. Verwenden Sie kurze Sätze. Bringen Sie auf den Punkt, was Sie sagen möchten und spielen Sie Ihrem Gegenüber durch eine Frage den Ball zu, anstatt in lange Monologe zu verfallen.

 

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