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Find your Work-Life-Balance! Diese 5 Tipps helfen gegen Stress

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Normaler Stress und Angst sind in geringem Maß wichtig für unsere nervalen und hormonellen Steuerungsmechanismen. Erhöhter Stress ist jedoch eine psychische Dauerbeanspruchung, die sogar die Herzfrequenz verändert und auf Dauer zu Gesundheitsschäden führt. Es ist also höchste Zeit, Ihre Work-Life-Balance zu optimieren!

Unser Herzschlag ist nicht exakt getaktet, sondern unterliegt Schwankungen, die als Herzratenvariablität oder Herzfrequenzvarianz bezeichnet wird. Eine hohe Varianz, also breit gestreute zeitliche Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen, ist ein Zeichen für psychische Stabilität und Vitalität. Starker Stress erhöht die Herzfrequenz und wirkt wegen der daraus folgenden niedrigen Herzvarianz negativ auf unser ganzes System: unser Herzkreislaufsystem, unsere Organe und besonders auf unser Gehirn. Mit diesen 5 Tipps finden Sie zurück zu einer gesunden Balance:

1. Selbstakzeptanz

Versuchen Sie, Ihre Situation zu erkennen und anzuerkennen. Lernen Sie den Wert des Scheiterns oder des Negativen schätzen. Alles hat seine gute Seite hinter dem, was geschieht. Das hört sich vielleicht eigenartig an, doch probieren Sie es mal aus. Denn dies ist der erste Schritt, um nicht in die Stressfalle zu geraten! Nicht ärgern, denn wir können gegen Sachen, die von außen auf uns einströmen, nicht viel tun. Stattdessen sollten wir stark werden in unserem eigenen Handeln und besonders in der Art, wie wir Dinge annehmen, darüber denken und reagieren.

2. Selbstmitgefühl

Achten Sie und schätzen Sie nun genau Ihre Gefühle und Gedanken. Nehmen Sie sie wahr und spüren Sie in sich hinein, wie es Ihnen geht. Sind Sie verärgert, traurig, genervt? Was löst das bei Ihnen genau aus? Arbeiten Sie dabei nicht gegen sich, sondern sagen Sie sich innerlich: Das tut mir gerade weh und ist nicht gut für mich und ich brauche hier jetzt Verständnis, Ruhe und Trost oder Unterstützung. Akzeptieren Sie: Es ist okay, dass ich gerade so fühle! Spenden Sie sich Mitgefühl und Verständnis.

3. Tipping Point erkennen

Erkennen Sie Ihre Grenzen. Machen Sie sich bewusst, was Sie ertragen und was Sie schaffen können. Seien Sie ehrlich und horchen Sie jetzt genau in sich hinein. Die zwei ersten Punkte helfen Ihnen dabei, diesen Punkt zu realisieren. Und hören Sie auf ihr Bauchgefühl. Wissenschaftlich ist mittlerweile erwiesen, dass wir uns darauf verlassen können. Wir haben unzählige Nervenbahnen im Bauch und Darm, die Informationen zum Gehirn senden. Man nennt es das Bauchhirn.

4. Unterstützungen anfragen

Lernen Sie, zu agieren und auszusprechen, was Sie wünschen. Stört Sie etwas, sagen Sie es Ihrem Gegenüber in einem ruhigen und freundlichen Tonfall. Bitten Sie den Anderen, Sie zu unterstützen, etwas zu beenden/zu lassen, falls es Sie stört (zum Beispiel lautes Telefonieren oder das Öffnen des Fensters bei Kälte). Erklären Sie Ihrem Kollegen, Bekannten oder Kind/Partner, dass es Ihnen mit der Situation gerade nicht gut geht. Fordern Sie Unterstützung ein.

5. Ruhe, Auszeit und Entspannung

Atmen Sie erst einmal tief EIN und AUS! Machen Sie eine Teepause, gehen Sie aus dem Raum oder gehen Sie einmal kurz spazieren. Eine kurze Auszeit ist Gold wert. Die Situation zu verlassen, loszulassen! Sozusagen, sich Raum nehmen. Vielleicht hilft Ihnen auch das Autogene Training: es kommt aus dem Yoga Nidra und wurde in den 1920er Jahren von einem deutschen Nervenarzt entwickelt. Autogenes Training unterstützt unsere Resilienz. Zu den positiven Wirkungen gehören unter anderem eine ganzheitliche tiefe und heilsame Entspannung, ein verbessertes Körpergefühl, Anregung der Selbstheilungskräfte und verbesserte Zusammenarbeit zwischen der intellektuellen und der intuitiven Seite. Wenn Sie schon Erfahrung im Autogenen Training haben, können Sie Ihre 5-8 Minuten Praxis machen, in einem Ruhebereich oder falls sehr erfahren, auch im gleichen Raum. Durch regelmäßiges Üben des Autogenen Trainings setzt eine Entspannungsreaktion sehr schnell ein.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, werden Sie feststellen, wie sich Ihre Gemütslage nach und nach entspannt. Ihre Herzfrequenz verlangsamt sich und Ihre individuelle Stresstoleranz wird optimiert. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

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