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10 Tipps für bessere Leistungsfähigkeit

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Mike WarmelingBusiness Coaching, GründungscoachingZum Profil

Young businessman running up stairs in the street

Wer viel Zeit im Büro verbringt, muss bewusst etwas für seine Leistungsfähigkeit tun. Das Sitzen belastet den Rücken und schwächt die Muskeln. Bildschirmarbeit strengt die Augen an. Konzentriert man sich viele Stunden lang permanent, lässt die Leistungsfähigkeit nach. Auch eine falsche Ernährung und zu wenig Flüssigkeit tragen dazu bei, sich schlapp zu fühlen, statt fit. Gut ausgeschlafen zu sein und mittags nicht unbedingt die Fettbomben zu essen, ist selbstverständlich. Aber was können Sie für Ihre Leistungsfähigkeit im Büro noch tun?

 

Tipp 1: Sorgen Sie schon vor der Arbeit für Bewegung

Wenn Sie nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad an Ihren Arbeitsplatz gelangen können, parken Sie Ihr Auto mindestens 500 m entfernt oder steigen Sie eine Station früher aus Bus oder Bahn aus. Dieser kleine Weg zur Arbeit fördert Ihre Durchblutung und macht Ihren Kopf frei. Arbeiten Sie im Homeoffice, können Sie sich einen kleinen Morgenspaziergang zur Gewohnheit machen.

Tipp 2: Mit der Sporttasche zur Arbeit

Zwei- bis dreimal in der Woche sollten Sie eine Sporttasche dabeihaben. Gehen Sie direkt nach der Arbeit zum Sport, ist die Gefahr geringer, dass Sie sich drum herumdrücken.

Tipp 3: Tricksen ist erlaubt

Bei einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit ist körperlicher Ausgleich besonders wichtig. Sind Sie ein Sportmuffel, überlisten Sie Ihr Belohnungszentrum im Hirn: Gönnen Sie sich nach dem Sport etwas Angenehmes, gehen in die Sauna, lassen sich massieren, tun etwas, was Ihnen behagt. Damit verknüpfen Sie den Sport mit positiven Aussichten.

Tipp 4: Treppensteigen

Der Fahrstuhl ist tabu, sollten Sie nicht höher als im fünften Stock arbeiten. Auch bei der Arbeit können Sie für Bewegung sorgen. Telefonieren Sie im Stehen, positionieren Sie den Drucker weit weg vom Schreibtisch, erledigen Sie möglichst viel „in Bewegung“.

Tipp 5: Achten Sie auf die Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes

Ober- und Unterschenkel stehen am gesündesten im rechten Winkel. Dasselbe gilt für den Winkel von Ober- und Unterarm beim Tippen. Am besten steht Ihr Schreibtisch so, dass Sie Tageslicht von der Seite bekommen. Dadurch entlasten Sie Ihre Augen und bekommen ein bisschen Sonne ab. Der Bildschirm wird so platziert, dass sich die obere Kante in Augenhöhe befindet. Damit entlasten Sie Ihren Nackenbereich.

Tipp 6: Pausen sind wichtig

Um Ihre Leistungsfähigkeit stabil zu halten, sollten Sie sich alle 60 Minuten ein paar Minuten lang bewegen.

Tipp 7: Raus an die frische Luft

Perfekt ist es, die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen. Dadurch entlasten Sie Ihr Bewusstsein, dass sich schon mehrere Stunden lang auf die Arbeit konzentriert hat. Haben Sie keine Grünanlage in der Nähe, spazieren Sie durch ruhigere Straßen. Danach sind Sie wieder deutlich fitter. Auch ein kleines Schläfchen für 10 Minuten kann belebend wirken.

Tipp 8: Surfen gehen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass auch 10 Minuten im Netz surfen der Erholung dienlich ist. Besuchen Sie Seiten, die Sie interessieren oder Ihnen Spaß bereiten. Das entspannt ebenfalls.

Tipp 9: Zuckerstopp

Verbannen Sie alle Süßigkeiten und Softdrinks aus dem Büro. Zucker verschafft Ihnen zwar Energieschübe, Ihr Spiegel sackt aber schnell wieder ab und Sie fühlen sich schlapp. Kaffee funktioniert ähnlich. Legen Sie sich besser Obst, Gemüse, Nüsse, kleine Mengen Trockenobst und Stückchen von dunkler Schokolade parat. Das verleiht Ihnen „nützliche“ Energie.

Tipp 10: Trinken, trinken, trinken

Viele von uns trinken zu wenig. Dehydrierung macht Ihr Gehirn nicht gerade fitter. Sie können auf einer Wasserflasche mit einem Filzstift Marken anbringen, bis wann Sie wieviel trinken wollen. Dadurch haben Sie besser im Griff, genug Flüssigkeit aufzunehmen. Orangen-, Zitronen- oder Limettenscheiben, frische Minze oder anderes aromatisieren Wasser ein wenig, falls Sie etwas Abwechslung haben möchten.

 

Fazit: Auf die innere Stimme hören

Ein bewusster Umgang mit den eigenen Ressourcen dient nachhaltig der persönlichen Leistungsfähigkeit. Bewegung, sinnvolle Ernährung und Entspannungsphasen lassen sich in den Arbeitsalltag mühelos integrieren. Achten Sie bewusst auf die Signale Ihres Körpers und gehen seinen Impulsen nach, wann immer es möglich ist. Ihr Körper vermittelt Ihnen, wann es Zeit für eine Pause ist oder wann Sie dringend Urlaub machen sollten. Nehmen Sie diese Impulse ernst, um Ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten. Ihr Körper meint es besser mit Ihnen, als jeder andere Ratgeber es könnte!

 

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